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Tommy Emmanuel ist ein großartiger Jazz-, Rock- und
Blues-Gitarrist mit einer besonderen Affinität zur klassischen
(akustischen) Gitarre in der Tradition von Chet Atkins. Seine Arrangements
von Standards der Unterhaltungsmusik sind technische Herausforderungen und
musikalische Leckerbissen zugleich. Seit Beginn seiner Solo-Karriere
spielt er zunehmend Eigenkompositionen. Dabei sprengt er scheinbar die
Grenzen seines Instruments und beschränkt sein Spiel keineswegs auf Saiten
und Griffbrett.
Das ganze Instrument wird zum Objekt seiner Kreativität und Fantasie:
Melodie, Begleitung, Baß und Perkussion erklingen gleichzeitig, der Mann
mit der Gitarre erzeugt die Illusion einer ganzen Band. Verstärkt und mit
einem Hallgerät ausgestattet kann das mitunter unheimliche Klänge und
Effekte hervorbringen, die man sonst nur von Synthesizern und/oder
aufwändigen Zuspielungen kennt. Dabei wird kein Effekt um seiner selbst
willen kreiert sondern ist stets elementarer Bestandteil einer emotional
wie rational begreifbaren Musik.
Diese völlig neue Art des Gitarrespiels gipfelt vorläufig in der
Komposition „Initiation“, einer Homage an die Australischen Ureinwohner
inspiriert von einer Aboriginal-Zeremonie. In Australien längst eine
Legende, in seiner neuen Heimat USA berühmt und bewundert, begann Tommy
Emmanuel mit seiner umjubelten Italien-Tournee 2001 nun auch Europa im
Sturm zu „erobern“. So werden für das Konzert im Brahms-Saal des Wiener
Musikvereins u.a. Fans aus Kroatien (Tommy gab drei ausverkaufte Konzerte
in Zagreb), Italien und Deutschland erwartet. Sein Österreich-Debüt
(abgesehen von einem Auftritt in der Band Tina Turner Ender der 70-iger
Jahre) gab Tommy Emmanuel am 5.5.2004 in Linz. Und es versteht sich von
selbst, dass einige Dutzend Besucher des Linz-Konzerts nun auch in den
Wiener Musikverein pilgern werden. Schließlich ist jedes Konzert mit Tommy
Emmanuel ein singuläres Ereignis !
Tommys Repertoire ist so umfangreich und so breit
gefächert, dass er seine Programme gekonnt und gerne auf das jeweilige
Publikum abstimmt. Sein Auftritt im Wiener Musikverein wird somit zur
besonderen Herausforderung für ihn: einer Herausforderung, der sich der
geborene Entertainer, Vollblutmusiker und hochsensible Künstler gerne
stellt. Und wer ihn kennt und jemals live erlebt hat der weiß: er wird
auch das bekannt kritische Wiener Publikum im Sturm erobern!
1984-90: Bester Gitarrist - Juke Magazine
1990: Bester Gitarrist - Rolling Stone
1988: Bester Studio-Musiker und Bester Gitarrist
1989-90: Musik-Botschafter in Australien
1991: Bestes Contemporäre Album ARIA (Australiens Grammy)
1992: 3 Platin Auszeichnungen für verkaufte Alben in
Australien, NZ und Asien
1993: MO Auszeichnung für "Entertainer des Jahres"
1994: Bestes Contemporäres Album ARIA
1995: MO award for Entertainer of the Year
1995: Paul Harris Fellow, Fondschaffung für den Rotary
Club
1996: Goldauszeichnung für 'Live' Album mit dem Melbourne
Philharmonic Orchestra
1997: Meist hinzu genommener Künstler im Smooth Jazz
Radio, Nord-Amerika
1998: Bestes Country Instrumental Album/Nashville
Musik-Auszeichnungen
1998: Grammy Nominierung mit Chet Atkins für "The Day
Fingerpickers took over the World"
1999: "Certified Guitar Player" Auszeichnung für
lebenslangen Beitrag zum Fingerstyle Gitarrenspiel
2000: Sonder-Auftritt bei der Abschlußfeier der
Olympischen Spiele in Sydney
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